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PelourinhoSalvador da Bahia de Todos os Santos, Januar 2002Salvador an der Allerheiligenbucht Von der Praça da Sé, dem Platz des (Bischofs-) Sitzes im historischen Zentrum Salvadors mit seinen Konventen und Kathedralen sind es nur ein paar Schritte zum Terreiro de Jesus, einem schönen großen Platz mit der berühmten Cantina da Lua. Genau dort beginnt das Viertel Pelourinho. Richtung nordost führt die Rua Alfredo de Brito abwärts zum Largo Pelourinho. Diesem Platz verdankt das ganze Viertel seinen Namen. Pelourinho heißt Pranger und so ein Ding hat es zur Zeit der Sklaverei hier gegeben. Brasilien war übrigens weltweit das letzte Land, das die Sklaverei offizell abschaffte: durch das goldene Gesetz der Prinzessin Isabel im Jahre 1888. Vom Largo Pelourinho weiter geht es dann bergauf zur Igreja do Carmo. Bis 1993 war der Pelourinho eine heruntergekommene Gegend armer Leute mit Drogen und Rotlicht. Seitdem wurde viel renoviert und auch viel für die Erhaltung der Barockbauten getan. Vor allem dienstags und samstags abends brennt hier die Luft, die ganze Altstadt ist eine einzige große Fete ! Außerdem ist Salvador die Hochburg des brasilianischen Reggae und der wichtigste Live-Musik-Club an der Rua Gregorio de Matos ist zum Brechen voll.
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