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Auf dem sechsten Foto, und später noch einmal auf dem zehnten, sehen wir die Ruine der Kirche Igreja do Carmo direkt neben dem Elevador. Sie erinnert an das katastrophale Erdbeben von 1755, das das ganze südliche Portugal verwüstete. Die einzigen Stadtteile Lissabons, die in ihrer ursprünglichen Form einigermaßen erhalten blieben, waren die Mouraria (wo die Mauren wohnten) und die Alfama. Aus der Alfama stammen die nächsten beiden Fotos. Foto 8 zeigt den Blick vom Miradouro de Santa Luzia in der Alfama hinüner zum Castelo São Jorge. Auf dem ersten hochformatigen Foto sieht man den Elevador de Santa Justa aus dem Jahre 1902, von dem aus die ersten Fotos aufgenommen wurden. Er verband einmal die Unterstadt mit dem höhergelegenen Chiado. Zur Zeit ist der Übergang aber nicht möglich, so daß der Aufzug einzig und allein als Aussichtsplattform dient. Foto 10 und 11 zeigen erneut die Ruine der Igreja do Carmo und den Rossio. Die Fotos 13 und 14 sind im Zentrum am Largo do Chiado aufgenommen. Nach der Straßenbahn hinauf zur Alfama kommt der Schriftzug über dem Eingang des berühmten Cafés A Brasiliera, die Brasilianerin. Davor sitzt, inzwischen versteinert, ein berühmter Stammgast aus alten Zeiten: der Schriftsteller Fernando Pessoa. Und das letzte Foto schließlich erinnert uns daran, daß es die Wechselstuben heute schwer haben in Europa nach der Einführung des Euro. Nur noch britische Pfund, ukrainische Griwna und russische Rubel im Angebot !
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