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Die Oper von Odessa
Geht man die Flaniermeile Deribasovskaya entlang und kreuzt die
Richelieu-Straße, so sieht man sie schon, die Odessaer Oper.
Nach ihrer Erbauung 1884 - 1887 war sie nach der Mailänder Scala
das zweitgrößte Opernhaus der Welt und jedenfalls auch
eines der prächtigsten.
1873 war die alte Oper abgebrannt. Für den Neubau beauftragte man
die berühmten Wiener Architekten Fellner und Helmer - dieselben, die
auch 12 Jahre später für den Bau der Passage
verantwortlich waren. Die Fassade ist mit Büsten berühmter russischer
Musiker und Dichter verziert, und die Innenausstattung ist nicht weniger prächtig.
Außerdem hat sie eine hervorragende Akustik.
Ein anderes erstaunliches Opernhaus gibt es übrigens in
Manaus im Bundesstaat Amazonas, Brasilien.
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